Bruder Barnabas beim Bockbierfest in Köfering – Harry Ebenhöch liest die Leviten
Wenn in Köfering der Bock aus dem Holzfass fliest, das Vereinsheim des Heimat- und Kulturvereins (HKV) an drei Tagen bis auf den letzten Platz ausgebucht ist und der Bruder Barnabas fast zwei Stunden lang über das
Geschehen in Dorf und Gemeinde zu berichten weiß, dann ist Starkbierzeit.
Bereits zur 14. Auflage des dreitägigen Bockbierfestes freute sich HKV-Vorsitzender Josef Vogl wieder über die überwältigende Resonanz. „Im Notfall hätten wir für die beiden Abende noch irgendwie einen Besucher mit reinquetschen können“, sagte er.
Nicht ganz so traditionell, aber aus terminlichen Gründen nicht anders machbar, wurde heuer das Bockbierfass erst im Laufe der zweiten Abendveranstaltung angezapft. Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl oblag dies auch in diesem Jahr wieder zusammen mit dem Juniorchef der Brauerei Winkler, Max Winkler.
Routiniert mit zwei Schlägen gelang es dem Gemeindeoberhaupt, der sich mit den Gästen auf den anstehenden Höhepunkt des Abends freute. Die Rede des Bruders Barnabas, in dessen Rolle heuer Harry Ebenhöch schlüpfte, tat ihr übriges.
Zwölfmal hieß es von seiner Seite „Prost Gemeinde“, um mit einem Schluck Bockbier die einzelnen Beiträge seiner fast zweistündigen Leviten an die Köferinger einzuleiten. Dieselskandal, Windräder und die Fußballer des SV standen auf seiner Liste. Und vor allem auch das im kommenden Jahr anstehende Gründungsfest des HKV. „Den Köferingern, wem auch sonst, ist es gelungen Helene Fischer und Andreas Gabalier für den 31. Mai 2019 zur Zehnjahrfeier des HKV Köfering zu gewinnen. Zur Umsetzung dieses Projektes braucht Köfering quasi ein neues Kulturzentrum am Stinkweiher mit integrierter Seebühne – Kosten etwa 400 000 Euro“, wusste Barnabas zu berichten.
„Ich sag’s euch, der Bürgermeister war fertig mit seinen Nerven. Der sagt halt, das Schlimme ist, die Köferinger ziehen das auch durch“, legte er dabei Strehl in den Mund. Der nahm es mit viel Humor. „Fakt ist, Kümmersbruck ist in einer prekären Lage, die nur zu ändern ist, wenn der HKV zur Vernunft kommt und zehn Jahre auch gebührend feiert und halt nur mit Da Huawa da Meier und I anstelle von Helene Fischer und Andreas Gabalier.

Quelle:
https:/www.onetz.de/

Hier geht’s zur Bildergalerie